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Hat Ihre Bank nach einer Kreditkündigung eine Vorfälligkeitsentschädigung und Verzugszinsen verlangt? Fordern Sie die Vorfälligkeitsentschädigung zurück. Wir helfen Ihnen dabei.

 

 

Vorfälligkeitsentschädigungen neben Verzugszinsen bei gekündigten Immobilien-darlehen sind unzulässig und können zurückgefordert werden

 


Nicht selten werden Kredite von der Bank bei Zahlungsverzug des Kreditnehmers gekündigt. Häufig werden dem Darlehensnehmer dann Verzugszinsen und zusätzlich eine Vorfälligkeitsentschädigung, also ein Schadenersatz für entgangene Zinsen, berechnet. Diese doppelte Schadensberechnung ist systematisch falsch und unberechtigt.

Bereits im Jahr 2000 hat das OLG Zweibrücken (Urt. v. 24. 7. 2000 – 7 U 47/00, ZIP 2000, 2198) entschieden, dass der Darlehensgeber nach einer Kreditkündigung neben dem Verzugsschaden nicht auch noch einen Erfüllungsschaden (Vorfälligkeitsentschädigung) verlangen kann. Diese Auffassung vertraten im Jahr 2007 auch das OLG Hamburg (Urteil vom 07.11.2007) und im Jahr 2011 das OLG Frankfurt am Main (Urteil vom 23.11.2011 – 9 U 76/10).

Nunmehr hat auch der BGH in einem Verfahren diese Rechtsauffassung vertreten und sich entsprechend in der mündlichen Verhandlung geäußert. Einem begründeten Urteil hat sich die beklagte Bank jedoch durch Anerkenntnis entzogen.

 

Anspruch auf Erstattung der Vorfälligkeitsentschädigung
Die Praxis zeigt, dass die Banken die Notsituation des Kunden oft gnadenlos ausgenutzt und doppelt abkassiert haben.

 

 

Sind auch Sie von einer Kündigung Ihres Immobilienkredits betroffen, sollten Sie die Abrechnung genau überprüfen (lassen). Denn wenn Sie neben dem berechneten Verzugszins auch eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben, steht Ihnen ein bereicherungsrechtlicher Erstattungsanspruch gegen die Bank zu. Dieser kann schnell mehrere 10.000 € betragen.

 

Sie wollen/können kein Geld für Ihren Anwalt ausgeben? Wir arbeiten auch auf reiner Erfolgsbasis: Sie bezahlen uns nur, wenn Sie etwas gewinnen. Rufen Sie uns an 0211-94 94 14 10 oder mailen uns hp(at)RA-Piepenbrock.de:

Anwälte dürfen ein Erfolgshonorar vereinbaren, wenn der Auftraggeber aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse bei verständiger Betrachtung ohne die Vereinbarung eines Erfolgshonorars von der Rechtsverfolgung abgehalten würde. In einem gerichtlichen Verfahren darf dabei für den Fall des Misserfolgs vereinbart werden, dass keine oder eine geringere als die gesetzliche Vergütung zu zahlen ist, wenn für den Erfolgsfall ein angemessener Zuschlag auf die gesetzliche Vergütung vereinbart wird. Gerichtskosten und evtl. der Bank zu erstattende Anwaltskosten bleiben bei Prozessverlust unberührt.

 

Wir besprechen mit Ihnen gemeinsam, ob die Vereinbarung eines Erfolgshonorars in Ihrem Fall zulässig ist.

Sie haben eine Rechtschutzversicherung? Wir klären mit ihr die Kostenübernahme.

 

Wenn wir für Sie tätig werden sollen, können -sie uns die Arbeit erleichtern, indem Sie unserer Datenblatt herunterladen, es ausfüllen und es an uns zurückschicken (möglichst auch als Word-Dokument per Mail). Wir rufen Sie dann zurück und besprechen alles Weitere mit Ihnen. Gern können Sie uns natürlich auch zuerst anrufen.

Datenblatt
Rechtsanwalt Piepenbrock Datenblatt zur Vorfälligkeitsentschädigung bei Kreditkündigung
Datenblatt_ Prüfung Kreditkündigung.do
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Datenblatt
Rechtsanwalt Piepenbrock Datenblatt zur Vorfälligkeitsentschädigung bei Kreditkündigung
Datenblatt Prüfung Kreditkündigung.pdf
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Sie bestimmen selbst, was wir für Sie tun. Sie können unsere Arbeit in drei Bereiche aufteilen:

 

 

 

Mit dem  ersten Schritt erhalten Sie eine Prüfung und Auswertung Ihres Vertrages.

Wenn Sie es wünschen, fertigen wir Ihnen ein anwaltliches Argumentationsschreiben für Ihre Bank innerhalb von zwei Wochen und Sie verhandeln selbst mit Ihrer Bank.

Wir unterstützen Sie natürlich jederzeit darüberhinaus auf Ihrenb Wunsch hin bei Ihren Schritten. Sie allein bestimmen somit bei voller Kostentransparenz und ohne dass wir Sie zu irgendetwas drängen, was wir für Sie tun:

 

  

1. Schritt:

  Prüfung und ggfs. anwaltliches Argumentationsschreiben für Ihre Bank 

  • Sie geben uns schriftlich oder per Mail die erforderlichen Informationen und schicken uns Ihre Kredit- und Abrechnungsunterlagen.
  • Wir prüfen Ihre Kreditunterlagen auf Fehler der Bank.
  • Wir geben Ihnen eine rechtliche Bewertung Ihres Falles und Ihrer Chancen auf eine Erstattung der zu viel gezahlten Beträge (einschließlich Prozesskostenrisiko).
  • Wir geben Ihnen auf Wunsch ein detailliertes anwaltliches Argumentationsschreiben für Ihren konkreten Fall zur Verhandlung mit Ihrer Bank.
  • Spätestens zwei Wochen nach Vorlage aller Unterlagen halten Sie unsere Ergebnisse in Händen.
  • Sie verhandeln allein mit ihrer Bank auf Basis unseres Argumentationsschreibens und dem Hinweis, dass wir für Sie „Gewehr bei Fuß stehen“.
  • Soweit Sie sich mit Ihrer Bank einigen, überprüfen und kommentieren wir gern abschließend noch den von der Bank formulierten Vergleichstext, sofern Sie dies wünschen.

 

 

 

 

Im zweiten Schritt übernehmen wir die außergerichtliche schriftliche und/oder telefonische Auseinandersetzung mit Ihrer Bank. 

 


2. Schritt

Außergerichtliche schriftliche und/oder telefonische Verhandlung mit Ihrer Bank

  • Falls Sie nicht allein mit der Bank verhandeln möchten oder sich nicht mit ihr einigen, unterstützen wir Sie gern auch dann.
  • Wir bestellen uns als Ihr Anwalt gegenüber der Bank und widerrufen den Vertrag bzw. fordern eine Konditionenänderung.
  • Wir prüfen Gegenschreiben der Bank und erwidern schriftlich.
  • Gegebenenfalls werden wir telefonische Verhandlungen mit der Bank führen.

 

 

 

 

 

Soweit erforderlich und von Ihnen gewollt, übernehmen wir natürlich auch die gerichtliche  Geltendmachung Ihrer Ansprüche

 

 

3. Schritt

Gerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche

  • Sollte auch nach unserem Tätigwerden keine Einigung mit Ihrer Bank erzielt werden, mit der Sie zufrieden sind, werden wir nach ausführlicher Besprechung der Erfolgsaussichten mit Ihnen gern Ihre Ansprüche auch gerichtlich durchzusetzen versuchen.

 

 

 

Für die Schritte zwei und drei können wir grundsätzlich kein Pauschalhonorar anbieten. Wir haben die Möglichkeit  (beim Gerichtsverfahren grundsätzlich die Pflicht) nach der gesetzlichen Gebührenordnung abzurechnen. Auf Ihren Wunsch vereinbaren wir mit Ihnen ein Erfolgshonorar (s.o.) oder auch ein Stundenhonorar, soweit dies möglich ist. Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, übernehmen wir für Sie die Deckungsanfrage.

 

Achtung:

 

Angesichts der für die Bank finanziell sehr nachteiligen Folgen wird sie Ihre Rckzahlungsforderung nicht ohne weiteres akzeptieren. Sie wird sie voraussichtlich zunächst entschieden (wahrscheinlich mit einem Musterschreiben) zurückweisen.

 

Sie werden sich deshalb auf eine eventuell längere und aufwendige rechtliche Auseinandersetzung einstellen und vorbereiten müssen.

 

Möglicherweise zeigt sich die Bank aber bereit, über die Höhe des Vorfälligkeitsentgeltes oder eine Konditionenanpassung zu verhandeln und einen angemessenen Vergleich zu schließen.